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Comparing camera sizes [Update]

Saturday, September 12th, 2009

It might be the wrong impression, but it seems that a new wave of semi-compact cameras hits the market, targeting enthusiastic amateur photographers. These cameras are relatively small in size, but focus on high image quality. One of the first camera was the Panasonic Lumix DMC-LX3, which I did not like too much. In the following chart I’ll compare the sizes of four types of cameras:

  • Point and shoot with relatively small sensor size (1/1.7"): The Canon PowerShot S90, Canon PowerShot G11 and Panasonic Lumix DMC-LX3.
  • Compact cameras with fixed lens but larger (like APS-C size) sensor: The Sigma DP2 and Leica X1.
  • Compact cameras with full-frame or µ4:3 sized sensor and interchangeable lenses: The Panasonic DMC-GF1 and Leica M9.
  • DSLRs (full-frame and APS-C size): Nikon D3000 (the smallest Nikon DSLR), Nikon D90, Nikon D300s (the latest, most professional crop-sensor DSLR by Nikon), Nikon D70s (my current camera) and Nikon D700 (full-frame).

Camera Size Comparison Chart

Click on the image for full-sized version.

Please note: the chart shows the outer bounds of the camera; of course, cameras are not cubic blocks, but have an non-rectangular shape. That can make a huge difference in the “percieved size” of a camera. Additionally, for all cameras with interchangeable lenses (Nikon DSLRs, Leica M9 and Panasonic Lumix DMC-GF1) I show body sizes only. Lenses will increase the size significantly.

[Update] I added sensor sizes to the chart. You can view and download the PDF.

To D300 or not to D300

Saturday, July 25th, 2009

Das ist hier die Frage. Eigentlich bin ich mit meiner D70s ganz zufrieden. Aber die Generationen der Digitalkameras schreiten voran und bringen technische Neuheiten mit sich, die die Leistung meiner alten Kamera in den Schatten stellen — und die befindet sich nun schon über 4 Jahre in meinem Fundus.

Alles Quatsch! Mich juckt’s einfach unter den Fingern, ein neues Spielzeug soll mal wieder her. Also wird mal wieder ein guter Grund gesucht, ein paar Euro zum Fenster hinauszuwerfen. Um diesen emotionalen Drang ein wenig einzugrenzen, legt man sich am besten ein paar Fakten zurecht. Kosten / Nutzen ist hier das Stichwort. Dabei vergleiche ich meine bestehende D70s mit der D90, D300 und der D700 in zwei Konfigurationen: (1) mit dem 24-70mm und (2) mit dem 24-120 VR. Zusätzlich bringe ich noch die (vermutlich demnächst angekündigte) D300s ins Spiel. Bei den beiden D700 Konfigurationen gehe ich davon aus, dass ich mein 17-55 DX für ca. 800 € verkaufen kann.

Vergleich Nikon-2

Also vergleiche ich zunächst einmal die reinen Kosten der Kandidaten miteinander. Dabei mache ich folgende Annahmen: aktuelle Preise hole ich mir von diversen Internet Preissuchmaschinen, die D300s schätze ich im Segment zwischen D300 und D700 und für meine D70s gar kein Preis (die habe ich ja schon). Dann stelle ich alle Kameras gegenüber und vergleiche wie viel die Kamera jeweils teuerer bzw. günstiger als die andere ist. Dadurch bekomme ich einen abstrakten Kostenindex, der in dem Diagramm oben als gelbe Säule dargestellt ist. Die D70s ist in diesem Segment klarer Sieger, denn sie kostet mich ja – wie gesagt – nichts mehr.

Aber Kosten alleine sagen noch nichts aus. Deshalb erstelle ich eine Wertematrix, bestehend aus der Bewertung von Gewicht, Bildqualität, Features und Bedienbarkeit. Diese werden zu­sam­men­gen­om­men und in ein einheitliches Bewertungsschema gebracht, um es mit dem Kostenindex vergleichen zu können. Beide Parameter werden anschließend in der Zusammenfassung kombiniert.

Das erstaunliche ist: Dieser Index gibt ziemlich genau mein Bauchgefühl wieder (kein Wunder, habe ich ihn doch selbst gefälscht erfunden). Demnach würde meine Ausrüstung von einer D700 mit dem 24-200 VR Objektiv am meisten profitieren – allerdings auch zu nicht unerheblichen Kosten von 1.900 €. Als nächstes wäre eine D90, die sich in Punkto Bildqualität von einer D300 kaum unterscheidet (zumindest wenn man die D700 am oberen und die D70s am unteren Ende als Vergleichsgrößen hinzuzieht). Hier kann die D90 mit der Videofunktion punkten, während die D300 mit guter Bedienbarkeit, besserem Autofocus und robustem Gehäuse vorne liegt. Allerdings liegt die D300 um einige hundert Euro über dem Preis der D90 schon im vierstelligen Bereich. Die D300s bietet gegenüber der D300 etwas mehr Features – allerdings auch zu einem (vermutlich!) höheren Preis.

Bleibt also noch die Entscheidung, die durch diese Analyse nicht wirklich einfacher geworden ist. Zu guter Letzt muss ich mich einfach fragen: Bin ich mit meinen Fotos heute unzufrieden, und kann ich die Schwächen durch eine neue Kamera beseitigen? Die Antwort ist ein klares nein; jetzt muss ich nur noch den Spieltrieb bezwingen.